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Namibia überzeugt durch Stabilität und Rechtssicherheit

Beim gut besuchten Namibia Business Breakfast betonte die neue Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries die guten bilateralen Beziehungen zu Namibia. Vertreter aus Politik und Wirtschaft tauschten sich über Investitionschancen aus.


Berlin. In der deutschen Wirtschaft ist seit einigen Jahren ein verstärktes Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent zu beobachten. Das zeigte sich auch beim Namibia Business Breakfast in Berlin, zu dem der "Verein Berliner Kaufleute und Industrieller" und der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft gemeinsam eingeladen hatten. Ziel der ersten gemeinsamen Veranstaltung war laut Afrika-Verein Geschäftsführer Christoph Kannengießer, den Austausch über Chancen und Risiken von wirtschaftlichen Investitionen in Namibia zu ermöglichen.

Wie Wirtschaftsrätin Dr. Mekondjo Kaapanda-Girnus von der namibischen Botschaft herausstellte, kann das Land auf 26 Jahre politische und wirtschaftliche Stabilität zurückblicken und punktet mit Rechtssicherheit und einer gut funktionierenden Verwaltung. Aufgrund der günstigen geographischen Lage und der exzellent ausgebauten Infrastruktur möchte die namibische Regierung das Land in den nächsten Jahren zu einem Logistik-Hub für das südliche Afrika entwickeln. In der nationalen Wachstumsstrategie wurden darüber hinaus die Bereiche Tourismus, Landwirtschaft, und die verarbeitende Industrie als priorisierte Wirtschaftssektoren festgelegt.

Die neue Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries betonte in ihrer Rede die gute bilaterale Zusammenarbeit mit der namibischen Regierung und wies auf attraktiv...

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Familie mit eigenem Haus belohnt

Namibia und Deutschland starten Programm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Slumbewohner

 
Berlin/Windhuk. Das Musterhaus, das bei der internationalen Investitionskonferenz in Windhuk im November erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte, wurde zu einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk für eine Familie in Namibia. Im Beisein der namibischen Ministerin für Landesentwicklung Sophia Shaningwa und Vertretern der deutschen Polycare GmbH fand in Windhuk die Übergabe des ersten aus Polymerbeton errichteten Hauses an eine bedürftige namibische Familie statt.

Die Übergabe der ersten Wohneinheit an Familie Philip markiert den Beginn der „Africa Harambee Prosperity Housing Campaign“ in deren Rahmen innerhalb der nächsten Jahre 300.000 Hütten der ärmsten Bewohner Namibias durch Wohnhäuser nach Bauart der deutschen Polycare GmbH ersetzt werden sollen.

Heinrich Schröder, Produktionsleiter von “We Build Harambee Prosperity Cities” sprach am 10. Dezember von einem planmäßigen Abriss der Hütte auf Grundstück 1036 in Goreangab, einer Vorstadt von Windhuk. Für den Zeitraum des Neubaus wurde für die achtköpfige Familie Philip eine Ersatzunterkunft auf dem angrenzenden Grundstück errichtet.

Von dem Zeitpunkt der Vorbereitung des Baugrundes bis zu seiner Fertigstellung wurde das Bauvorhaben von Daniel Nghidinwa, dem Generalsekretär, Big-Don Kondunda, dem Direktor für Wohnungsbau im Ministerium für Landesentwicklung sowie Peter Rowland von der Firma Buhrmeister In...

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Namibia soll zu Investitionshub für die deutsche Wirtschaft in Afrika werden

Wirtschaftsdelegation präsentierte deutsch-namibisches Kooperationsprojekt in Windhuk

Berlin/Windhuk. Namibia soll eine Drehscheibe für deutsche Unternehmen in Afrika generell und insbesondere im südlichen Afrika werden. Ein beispielhaftes Kooperationsprojekt im Bereich Bauwirtschaft ist der erste konkrete Schritt zur intensiveren wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Namibia.

"Die Qualität von Rechtsstaatlichkeit, die Unabhängigkeit von Gerichten, Pressefreiheit und politische Stabilität machen Namibia, zusammen mit der guten Infrastruktur, zu einem erstklassigen Standort für die deutsche Wirtschaft im südlichen Afrika", erklärte Botschafter Andreas Guibeb.

Für Namibia als Unternehmensstandort gibt es laut Botschafter Guibeb noch andere gute Gründe. In Namibia leben rund 35.000 deutschstämmige Namibier bereits in der dritten Generation. Darüber hinaus verbringen rund 80.000 deutsche Touristen ihre Ferien in dem sicheren Urlaubsland Namibia. "Sie alle können eine deutschsprachige Tageszeitung lesen, die seit 100 Jahren ununterbrochen erscheint. Vor allem aber hat kein anderes afrikanisches Land so viele private deutschsprachige Schulen wie Namibia", erklärte der Botschafter.

Umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur sollen das Land zum Logistik-Hub ausbauen. Zusammen mit internationalen Investoren will Namibia diesen Standortvorteil für die Entwicklung neuer Wirtschaftszweige nutzen und als Drehkreuz für das ...

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Große Chancen für Investoren in Namibia

Bei der von der namibischen Botschaft in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern Potsdam und Berlin ausgerichteten Veranstaltung, hatten potenzielle Investoren die Möglichkeit, sich über die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu informieren. Zudem erhielten Sie einen Einblick in besonders dynamische Sektoren. Darüber hinaus wurden bestehende Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten vorgestellt.

Wirtschaftsrätin Dr. Mekondjo Kaapanda-Girnus betonte, dass das Land mit seiner etablierten Demokratie und eingespielten Marktwirtschaft bereits 26 Jahre an politischer und wirtschaftlicher Stabilität vorweisen kann. Darüber hinaus kann Namibia mit reichen Rohstoffvorkommen sowie einer ausgezeichneten Infrastruktur punkten. Mit seiner günstigen geographischen Lage bietet Namibia Zugang zu einem regionalen Markt von rund 300 Millionen Einwohnern.

Auch Martin Kalhöfer, Bereichsleiter für Afrika und Nahost bei Germany Trade and Invest lobte Namibia als einen stabilen Partner. Wachstumsmotoren sieht er vor allem in einer wachsenden Mittelschicht und der damit einhergehenden Urbanisierung, steigender industrieller Wertschöpfung sowie einer verstärkten regionalen Vernetzung mit dem restlichen südlichen Afrika. Besondere Chancen bestünden darüber hinaus im Bereich der Bauwirtschaft sowie der Erzeugung von umweltfreundlichen Strom.

Für interessierte Untern...

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Deutsches Modellhaus wird in Windhuk gebaut

Arbeitsgruppe für ein deutsch-namibisches Kapazitätsaufbauprojekt präsentiert Projekt bei Konferenz in Windhuk

Weimar/Berlin. Das deutsch-namibische Kapazitätsaufbauprojekt, das sich für den Aufbau einer modernen Bauwirtschaft in Namibia engagiert, nimmt konkrete Formen an. Bei der zweiten Tagung der Arbeitsgruppe auf Schloss Ettersburg bei Weimar wurden erste Arbeitsergebnisse vorgestellt.

Musterhaus aus Deutschland wird in Namibia vorgestellt

In Rahmen seine Armutsbekämpfungskampagne möchte Namibia, innerhalb der nächsten fünf Jahre auch 20.000 von insgesamt 200.000 günstigen Wohnhäusern bauen. Dabei soll vor Ort eine einfache und preisgünstige Bauweise eingesetzt werden, die in Deutschland entwickelt wurde. Dabei ähneln fertigen Bausteine den bekannten Legosteinen. Die Häuser können zu 87 Prozent aus lokalem Material, beispielsweise Wüstensand, vor Ort hergestellt werden.

Die Firma PolyCare baut solche Häuser mit hoher Bauqualität. "Wir haben bereits gezeigt, dass diese Häuser mit wenig Arbeit hergestellt und aufgebaut werden können. Aus dem Sand von heute machen wir morgen Steine und übermorgen Häuser", erläuterte Geschäftsführer Gerhard Dust.

Bei dem Thüringer Wohnungsbauprojekt für Namibia arbeitet PolyCare nun mit der Salzgitter Bauelemente GmbH zusammen. Diese hat ein spezielles Dach für diese Wohnhäuser entwickelt.

Ein Musterhaus wird am 8./9. November am Konferenzort der internationalen Investitionskonferenz "Invest in Namibia" in Windhuk vor...

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