Diskurs Communication GmbH

Strategische Kommunikation

Neueste Nachrichten

Was ist die Energiewende-Bilanz der Großen Koalition?

Zum Ende der Legislaturperiode zogen einige Medien Bilanz zu den energiepolitischen Vorhaben der letzten vier Jahre. Außerdem im Fokus: Meldungen zur Überlastung des deutschen Stromnetzes und ein neuer Streit beim Trassenausbau.

Am meisten Aufmerksamkeit in der Netzgemeinde fand die Meldung "Merkels Versagen" auf FAZ.net, die 683-mal weiterverlinkt wurde. Darin geht Philip Plickert, Autor des Buches "Merkel - Eine kritische Bilanz", mit der "Klimakanzlerin" hart ins Gericht. So kritisiert Plickert die planwirtschaftliche Umsetzung der Energiewende und die dadurch entstehenden hohen Kosten und weist auf die fehlende klimapolitische Wirkung des Projektes hin. So würde aufgrund des europäischen Zertifikatehandels durch die deutsche Energiewende in Europa "keine einzige Tonne CO2 eingespart", da die Reduktionen eines Landes durch einen Anstieg in anderen Ländern aufgewogen würden.

Auch Welt.de nimmt in "Diese Versprechen hat die große Koalition gebrochen" die energiepolitische Bilanz der Bundesregierung unter die Lupe. Neben vielen umgesetzten Vorhaben werden dabei Versäumnisse bei der Neuregelung der Finanzierung der Stromnetze sowie der Entwicklung eines neuen Kapazitätsmechanismus zur Steuerung des schwankenden Aufkommens bei Wind- und Solarstrom bemängelt. Das Fazit der Welt: "Summarisch lässt sich sagen, dass es der Koalition gelungen ist, die zunächst völlig aus dem Ruder laufende Energiewende besser zu organisieren und die Kostensteigerung zu bremsen. Gleichwohl steht der unvermeidbare, grundlegende Systemwechsel noch aus."

Ebenfalls ...

(2)

Was bedeutet die Blockchain-Technologie für die Energiewende?

Im Mai wurden in den viralsten Online-Meldungen zur Energiewende unter anderem ein deutsches Pilotprojekt für die die Nutzung der Blockchain-Technologie, die Entscheidung der Schweizer für einen Ausstieg aus der Kernenergie sowie die Zukunft der deutsc

Am meisten Aufmerksamkeit erhielt mit 182 Weiterverlinkungen allerdings eine Meldung von Focus Online, die sich mit den Steuerreformplänen der Grünen befasst. Darin wird der Bundesvorsitzende Cem Özdemir zitiert, der neben einem an den Emissionsausstoß des jeweiligen Fahrzeugs gekoppelten Bonus-Malus-System in der Kfz-Steuer auch eine Anhebung des Steuersatzes auf Diesel fordert. Darüber hinaus soll die Einführung eines einheitlichen Bezahlsystems im öffentlichen Nahverkehr die verschiedenen Angebote besser miteinander verknüpfen.

Wie Zeit Online und Spiegel Online berichteten, hat sich am 21. Mai eine deutliche Mehrheit von 58,2 Prozent der Schweizer in einer Volksabstimmung für einen Ausstieg aus der Kernenergie und eine verstärkte Förderung von erneuerbaren Energien ausgesprochen. Die fünf bestehenden Kernkraftwerke sollen allerdings am Netz bleiben, solange sie sicher sind. Auf FAZ.net wird diese Entscheidung im Zusammenhang mit der deutschen Energiewende betrachtet. So ist die Schweizer Abkehr von der Kernenergie laut Johannes Ritter ebenfalls auf die Erfahrung mit der Reaktorkatastrophe in Fukushima zurückzuführen, werde aber "weitaus behutsamer und langsamer" umgesetzt.

Zwei Artikel befassten sich darüber hinaus mit dem ersten deutschen Pilotprojekt mit der als revolutionär geltenden Blockchain-Technologie. Der Batteriehersteller Sonnen und der Netzbetr...

(2)

Wie erfolgreich ist die Energiewende wirklich?

Der Kohleausstieg, die Verkehrswende sowie ein Durchbruch bei der Förderung von erneuerbaren Energien waren im April die dominierenden Themen in der viralen Online-Berichterstattung rund um die Energiewende.

Auf Zeit Online entspann sich im vergangenen Monat eine ausführliche Debatte um die derzeitige Umsetzung der Energiewende. Ausgangspunkt war ein Interview mit der Ökonomin Claudia Kemfert. Diese macht das Festhalten an einer überholten und auf ineffiziente Kohlekraftwerke ausgerichteten Energieinfrastruktur für die hohen Strompreise in Deutschland verantwortlich und spricht sich für einen zügigen Ausstieg aus der Kohlekraft sowie eine stärker dezentrale und digitale Steuerung der Stromnetze aus. Das Interview wurde insgesamt 175-mal weiterverlinkt und steht damit auf dem ersten Platz unseres monatlichen Viralitäts-Rankings.

Daran anknüpfend bezeichnet Petra Pinzler in dem Artikel "Der Schnee von morgen" die vergangenen Jahre im Kampf gegen den Klimawandel als einen "Selbstbetrug" und weist darauf hin, dass trotz massiver Investitionen in den Ausbau von erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen in Deutschland in den vergangenen sieben Jahren nicht gesunken sind. Auch Pinzler fordert daher den Kohleausstieg sowie ein Umdenken im Verkehrssektor. Der online erschiene Artikel aus der ZEIT steht auf dem vierten Platz.

Auch Felix Matthes, Wissenschaftler am Öko-Institut in Berlin, geht auf Zeit Online auf die Thesen von Claudia Kemfert ein. Matthes bestreitet, dass die hohen Strompreise in erster Linie auf den Weiterbetrieb der Kohlekraftwerke zurückzuführen s...

(2)

Dunkelflaute und Windkraft-Boom im Fokus

Bei insgesamt unterdurchschnittlicher Viralität kreisten die viralsten Meldungen zur Energiewende im Februar um den Begriff der „Dunkelflaute“ sowie gute Aussichten für den Ausbau der Windkraft auf Land und See.

Bei insgesamt unterdurchschnittlicher Viralität kreisten die viralsten Meldungen zur Energiewende im Februar um den Begriff der "Dunkelflaute" sowie gute Aussichten für den Ausbau der Windkraft auf Land und See.

Meistbeachtet wurde im Februar eine Meldung von n-tv.de zu einem Zwischenfall im nordfranzösischen Atomkraftwerk Flamanville. Nach der Explosion eines Ventilators wurde einer der beiden Reaktoren am Ärmelkanal heruntergefahren. Für n-tv.de führt der Vorfall "die dünne Sicherheitsarchitektur französischer Kernenergie" vor Augen. Auch ein Artikel von Welt.de zu der Explosion stieß auf gute hohe Resonanz in der Netzgemeinde.

Im Süden Deutschlands müssen für den Übergangszeitraum nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke neue Gaskraftwerke mit einer Kapazität von 2000 Megawatt errichtet werden. Das berichtet FAZ.net unter Berufung auf einen von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Bericht. Da der Netzausbau der Nord-Süd Verbindungen zu lange dauert und vermutlich nicht vor 2025 abgeschlossen sein wird, werden diese Kapazitäten benötigt, um Engpässe und Netzausfälle zu vermeiden.

Warnungen vor einer Versorgungslücke aufgrund eines als "Dunkelflaute" bezeichneten Einbruchs der Ökostromproduktion nahm Stefan Schultz auf Spiegel Online zum Anlass, um die Vorwürfe systematisch zu entkräften. So weist er in dem Artikel &quot...

(2)

Gabriel geht, die Probleme bleiben

In einem Bericht wirft der Bunderechnungshof dem Wirtschaftsministerium schwerwiegende Mängel bei der Steuerung und Organisation der Energiewende vor. Darüber hinaus fanden im Januar ungewöhnlich viele positive Nachrichten Eingang in die Top 10.


Wie FAZ.net berichtet, stellt der Bundesrechnungshof dem Wirtschaftsministerium in einem aktuellen Prüfbericht eine schlechte Note für die Planung und organisatorische Umsetzung der Energiewende aus. So würden „elementare Fragen wie ‚Was kostet die Energiewende den Staat?‘ oder ‚Was soll die Energiewende den Staat kosten?‘ nicht gestellt“, in der Folge fehle ein Überblick über die finanziellen Auswirkungen des Mammutprojektes. Der Artikel wurde insgesamt 388-mal weiterverlinkt und wies damit die höchste Viralität aller Meldungen im Januar auf.

Auch die Absage der ankündigten Angleichung der Netzentgelte in Ost und West durch das Bundeswirtschaftsministerium stieß im Internet auf Kritik. So kommen in der FAZ.net-Meldung „Ostdeutschland bleibt auf hohen Stromkosten sitzen“ verschiedene Kritiker der abgeblasenen Reform zu Wort, die dem Wirtschaftsminister Gabriel einen Wortbruch vorwerfen. Zur Begrenzung des Anstiegs der Strompreise wird laut FAZ.net in der CDU ein Ausstieg aus der bisherigen Ökostromförderung diskutiert und in der Reportage „Die dunkle Seite der Energiewende“ berichtet Spiegel Online über die schrecklichen Arbeitsbedingungen unter denen in Kolumbien Kohle für den deutschen Markt abgebaut wird.

Doch die Energiewende zeigt auch ihre intendierten positiven Wirkungen. So berichtet WeltN24 unter Bezugnahme auf das Umweltbundesamt, dass die Treibhausgasemissi...

(2)

Bilder und Videos

Kontakte

Herr Jürgen Scheurer

Geschäftsleitung
Geschäftsführer

Rankestraße 32
10789 Berlin

E-Mail: juergen.scheurer@diskurs-communication.de
Telefon: +49 30 2362-9391

  

Herr Adrian Kopps

Ansprechpartner
Data Analyst

Rankestrasse 32
10789 Berlin

E-Mail: adrian.kopps@diskurs-communication.de
Telefon: +49 30 2362-9391

  

Herr Kevin Kowalczyk

Ansprechpartner
Media Analyst

Rankestrasse 32
10789 Berlin

E-Mail: info@diskurs-communication.de
Telefon: +49 30 2362-9390

  

Herr Klaus Preschle

Geschäftsleitung
Geschäftsführer

Rankestr. 32
10789 Berlin

E-Mail: klaus.preschle@diskurs-communication.de
Telefon: +49 30 2362-9390

  

Über...

Details

Diskurs Communication GmbH
Rankestraße 32
10178 Berlin
Deutschland