Thema 2026 ist Medizin der Zukunft
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Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog, 1. Juli 2026

Ausstellungsschiff MS Wissenschaft liegt vom 14. bis 17. Juli in Köln

Forschung hautnah: Interaktive Ausstellung zur Medizin der Zukunft

Vom 14. bis 17. Juli macht das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft Halt am Mülheimer Ufer, neben der Mülheimer Brücke in Köln. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Der Eintritt ist frei.

Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern stärker berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung auf der MS Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft.

An rund 30 Exponaten können Besuchende selbst aktiv werden: Sie können zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuchende sind auch eingeladen, an drei Stationen neueste Forschung zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen.

Begleitend zur Ausstellung finden in Köln drei Veranstaltungen statt, zwei davon direkt an Bord. Am Dienstag, 14. Juli, zwischen 10 und 15 Uhr stehen Forschende an ihrem Exponat Rede und Antwort. Besuchende können aus erster Hand mehr über die Hintergründe, Herausforderungen und Ziele der Forschung erfahren. 

Am selben Tag abends von 18.30 bis 20 Uhr diskutieren die Medizinerinnen Prof. Dr. Anke Hinney und Dr. Andrea Kindler-Röhrborn sowie die Autorin und Endometriose-Betroffene Lena Düsterhus an Bord die Ursachen und Auswirkungen des Gender-Data-Gap in der medizinischen Forschung und Gesundheitsversorgung. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse, bestehende Herausforderungen und die Frage, wie eine geschlechtersensible Medizin zu einer gerechteren und wirksameren Versorgung für alle beitragen kann. Einlass ist ab 18 Uhr.

Am Mittwoch, 15. Juli von 17.30 bis 20.30 Uhr wird im ODEON-Lichtspieltheater in Köln der Dokumentarfilm BLAME (2025) gezeigt. Christian Frei begleitet darin Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die während der Pandemie zu Covid-19 geforscht haben. Der Film zeigt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen, wie Unsicherheit kommuniziert wird und wie Forschende zu Projektionsflächen gesellschaftlicher Erwartungen und Konflikte werden können.

Im Anschluss an die Vorführung diskutieren Dr. Daniel Nölleke von der Deutschen Sporthochschule Köln und Prof. Dr. Florian Klein (Uniklinik Köln) darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in Krisenzeiten entstehen und vermittelt werden können und warum Debatten über Pandemien oft weit über die Wissenschaft hinausreichen. 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei und ohne eine Anmeldung möglich.

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt seit 2002 jährlich durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen und im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden unter anderem entwickelt und zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. 

Köln
Anlegestelle: Mülheimer Ufer (neben der Mülheimer Brücke)
Öffnungszeiten: 14.–17. Juli, 10–18.30 Uhr 

Veranstaltungen in Köln:
14. Juli, 10–15 Uhr: Meet the Scientist – Forschende stehen an ihrem Exponat Rede und Antwort.

14. Juli, 18.30–20 Uhr: Dialog an Deck zum Thema Medizin für alle? Wie Geschlecht Forschung und Versorgung prägt mit den Medizinerinnen Prof. Dr. Anke Hinney und Dr. Andrea Kindler-Röhrborn sowie der Autorin und Endometriose-Betroffenen Lena Düsterhus.


15. Juli, 17.30–20.30 Uhr: Filmabend und Gespräch: BLAME – Forschung im Spannungsfeld von Fakten und Emotionen mit Dr. Daniel Nölleke von der Deutschen Sporthochschule Köln und Prof. Dr. Florian Klein (Uniklinik Köln) im ODEON-Lichtspieltheater Köln.


Kostenlose Führungen durch die Ausstellung: 
Täglich um 17 Uhr und am Wochenende sowie feiertags zusätzlich um 11 Uhr. Ein Audioguide in deutscher und englischer Sprache sowie eine Audiotour für Kinder stehen kostenlos zur Verfügung. Die Texte der Ausstellung sind auch auf Englisch, Polnisch und in Leichter Sprache erhältlich.
Anmeldung für Gruppen und Schulklassen: Ab zehn Personen ist eine Anmeldung unter der jeweiligen Station auf ms-wissenschaft.de/tour erforderlich. Termine für Schulklassen sind bereits ab 9 Uhr buchbar.

Fotos für Ankündigungen: ms-wissenschaft.de/de/presse/fotos
Informationen zur Ausstellung: ms-wissenschaft.de
Informationen zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft: wissenschaftsjahr.de


Ihr Kontakt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hanna Strub
M: 0176 47182845
hanna.strub@w-i-d.de

 

Projekt MS Wissenschaft
Alena Weil
M: 0170 7241844
alena.weil@w-i-d.de

Wissenschaft im Dialog (WiD)
Wissenschaft im Dialog (WiD) ist die zentrale Organisation der Wissenschaft für Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Die gemeinnützige GmbH engagiert sich für eine offene Gesellschaft, die Wandel mit Wissen gestaltet. Dazu fördert sie einen produktiven Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit: Als Think-and-Do-Tank für Wissenschaftskommunikation erarbeitet WiD praxisrelevantes Wissen, bietet zielgruppenorientierte Fort- und Weiterbildungen an, vernetzt unterschiedliche Akteur*innen und entwickelt innovative Kommunikationsformate. Wissenschaft im Dialog wurde im Jahr 2000 von den wichtigsten deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. wissenschaft-im-dialog.de

Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder Wechseljahre. 

Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 30 Städte in Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media- Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten. wissenschaftsjahr.de

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