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Umfrage zur finalen Staffel der Erfolgsserie Sex Education
Intime Einblicke: Netflix und FAQ YOU veröffentlichen deutschen Sex-Report 
HIER geht es zu den Grafiken der Studie.
  • Repräsentative Studie untersucht, wie offen die Deutschen tatsächlich mit Sex und Sexualität umgehen. Auf dem Prüfstand standen die Themen Scham, sexuelle Aufklärung und das eigene Sexleben.
  • Ergebnisse zeigen: Halb Deutschland ist zufrieden im Bett – auch wenn das Thema „Spaß am Sex“ in der Aufklärung für Viele zu kurz kommt
  • #Zusammenkommen und sexuelle Achtsamkeit: Gegenseitige sexuelle Befriedigung hat für Deutsche hohe Priorität – die große Mehrheit hält sich für achtsam gegenüber den Wünschen der jeweiligen Partner*innen
  • Mit der vierten und finalen Staffel kommt Sex Education ab dem 21. September auf Netflix zum Höhepunkt
Berlin, 18. September 2023 – Aufklärung im stillgelegten Klohäuschen: Zum Start der Serie Sex Education hat Hauptfigur Otis Milburn noch anonym über Sex und Sexualität aufgeklärt. In der vierten und finalen Staffel, die am 21. September auf Netflix startet, geht es für die Charaktere von der Moordale Secondary School an das deutlich offenere Cavendish College. Die von Expert*innen und Medien vielfach gelobte Serie liefert Inspiration dafür, wie eine zeitgemäße Aufklärungsarbeit aussehen kann – nicht zuletzt indem sie Teenagerprobleme humorvoll, aber einfühlsam darstellt. Sex Education zeigt auch, wie schwierig es sein kann, über Sexualität zu sprechen und wie wichtig Unterstützung und Informationen für Jugendliche sind. Aber wie cringe ist es eigentlich noch, über Sex zu reden, und wie offen sind die Deutschen überhaupt im Umgang mit intimen Themen? Um genau diese Fragen zu beantworten, hat Netflix im August gemeinsam mit den Expert*innen für die gesundheitliche Aufklärung junger Menschen von F/A/Q — The Better Health Group. und dem digitalen Meinungsforschungsanbieter Civey eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Otis Milburn wäre vermutlich stolz auf die Deutschen, denn das Ergebnis ist überraschend modern. Und optimistisch stimmt: immerhin ist eine Hälfte Deutschlands mit seinem Sexualleben zufrieden.

„Filme und Serien – oder ganz einfach gute Geschichten – lassen uns das Leben durch die Augen Anderer erleben. Indem wir unsere Lieblingscharaktere bei wichtigen Entscheidungen begleiten und mit ihnen mitfiebern, machen wir wertvolle Erfahrungen für das echte Leben. Sex Education ist dafür ein fantatsisches Beispiel; es widmet sich den Herausforderungen des Teenager-Daseins mit feinfühligem Humor und trifft dabei offensichtlich einen Nerv“, so Katja Hofem, VP Content DACH bei Netflix. „Mit dieser Art von Geschichten zeigen wir unseren Zuschauer*innen, dass sie nicht allein sind. Wir freuen uns riesig, dass wir in FAQ YOU nun einen Partner gefunden haben, an den sich junge Menschen für Expertise im Bereich sexueller Aufklärung wenden können, wenn unser Content etwas bei ihnen ausgelöst hat.“ 

Roman Malessa, Director Health Access bei F/A/Q – The Better Health Group. sagt über die Zusammenarbeit am Report: „Dass ein Drittel der jungen Menschen Scham für ihre Lust empfindet, ist aus Sicht einer gesunden Aufklärung bedenklich. Selbstbewusste Entscheidungen, auch im Umgang mit Sexualität, setzen einen schamfreien Zugang zu Aufklärung und Gesundheitsthemen voraus. Humor wie bei Sex Education kann dabei ein sehr wirksamer Weg sein, um Schamgrenzen einzureißen und notwendige Gespräche zu ermöglichen. Genau dort setzen wir mit unserer Zusammenarbeit an und sind überzeugt, einen wichtigen Beitrag für die Aufklärung junger Menschen zu leisten.“ 
Die zentralen Ergebnisse der Studie nach Themen:

Prüderie auf dem Prüfstand
Wer hätte das gedacht? Die befragten Deutschen geben sich aufgeklärt, zufrieden und offen, was ihr Sexualleben angeht: 

  • Scham für sexuelle Lust empfinden lediglich 19 Prozent der Deutschen.
  • Allerdings ist jedem dritten jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren die eigene Lust peinlich.
  • Nach wie vor sind Lehrer*innen und das Elternhaus eine unverzichtbare Instanz der Aufklärung: Etwa die Hälfte der Befragten (47,4 % der 16- bis 29-Jährigen) wurde hauptsächlich in der Schule aufgeklärt.
  • In zwei von drei Familien fällt es den Eltern leicht, ihren Nachwuchs sexuell aufzuklären. Wenn es einmal stockt, liegt das meist an der Unsicherheit über den richtigen Zeitpunkt, an eigener Scham oder – „Orr, Mama!“ – an der Verweigerung der Kinder.
  • Bei der Frage, welche Themen in der Schule fehlten, bleiben meist keine Wünsche offen – außer, wie man eigentlich Spaß am Sex hat. Gerade den Generationen zwischen 16 und 39 Jahren ist der ethische und achtsame Umgang mit Sexualität wichtig (31,5 % bei 16- bis 29-Jährigen, 30,9 % bei 30- bis 39-Jährigen), zudem ist hier das Interesse an sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität größer (25 % bei 16- bis 29-Jährigen, 20,8 % bei 30- bis 39-Jährigen). 
„Junge Menschen haben zahlreiche Fragen zum Thema Sex, die sie nicht unbedingt mit ihren Eltern oder Lehrkräften besprechen wollen. Da kommen neben dem Freundeskreis auch Medien ins Spiel – von Jugendmagazinen wie BRAVO bis zu aktuellen Angeboten wie FAQ YOU (www.faqyou.de), das auf Augenhöhe via Social Media und online auch tabuisierte Themen schambefreit anspricht“, so Roman Malessa, Director Health Access bei F/A/Q – The Better Health Group. „Unterhaltsame und einfühlsame Geschichten wie Sex Education können zusätzlich helfen, jungen Menschen Gesprächsstoff zu liefern und Schamhürden abzubauen. In positiven Rollenbildern wie Otis, Maeve, Eric oder Aimee finden junge Menschen Halt und Unterstützung, gerade in turbulenten Entwicklungsphasen.“ 

Die Rolle von Pornografie – und warum die Unterhaltungsbranche nachlegen muss
Auch der Freundeskreis, Soziale Netzwerke oder Jugendmedien spielen bei den jüngeren Generationen eine Rolle, wenn es um die sexuelle Aufklärung geht, ebenso wie Pornografie. Sex Education thematisiert durchaus den Einfluss von Pornografie auf die sexuelle Entwicklung Jugendlicher.
  • Auch im echten Leben spielt Pornografie nach wie vor eine beachtenswerte Rolle bei der “Aufklärung” junger Männer und ist in dieser Gruppe mit rund 22 Prozent doppelt so stark vertreten wie bei jungen Frauen.
  • Von Eltern wird das Thema deutlich unterschätzt – nur sechs Prozent glauben, dass Pornos im Spiel sind.
  • Filme und Serien sind für junge Menschen mit knapp 10 Prozent laut Civey-Stimmungsbild aktuell nur wenig an der sexuellen Aufklärung beteiligt – was auch mit einem überschaubaren thematischen Angebot zu tun hat.
  • In jedem dritten Wohnzimmer wird Filmen und Serien nämlich eine wichtige Rolle bei der sexuellen Aufklärung zugetraut. Netflix zeigt neben Sex Education auch Serien wie Élite und Heartstopper, die facettenreiche Geschichten rund um Sex und Sexualität erzählen. 
„Pornografie als Mittel der sexuellen Aufklärung ist eine Katastrophe. In unseren Angeboten bei „FAQ YOU“ nehmen wir bewusst den Druck raus und rücken die schrägen Pornobilder auch immer wieder humorvoll gerade, um junge Menschen von den völlig übertriebenen Vor- und Darstellungen zu befreien. Dabei hilft uns auch Sex Education – gemeinsam schaffen wir es durch gut gemachte Aufklärungsunterhaltung junge Menschen mit relevanten Inhalten zu erreichen“, so Malessa.

#ZusammenKommen: Halb Deutschland ist zufrieden im Bett 
Wie sich die sexuellen Wünsche der jeweiligen Partner*innen verstehen und befriedigen lassen, ist eine der zentralen Fragen in Sex Education. 
  • Tatsächlich zeigt die Umfrage, dass gegenseitige sexuelle Befriedigung für rund 80 Prozent der Deutschen wichtig ist.
  • Die meisten sind davon überzeugt, die Wünsche ihres Gegenübers ausreichend zu kennen – doch in jedem fünften Bett sind Sexualpartner*innen unschlüssig, was das betrifft.
  • Ebenso ist eine große Mehrheit der Deutschen davon überzeugt, dass sich ein offener Umgang mit sexueller Lust positiv auf die mentale Gesundheit auswirkt (76,4 %). Trotz der klaren Prioritäten und des gegenseitigen Verständnisses ist ein erfülltes Sexleben nur für die Hälfte der Deutschen Realität – jeder dritte Mann in Deutschland ist mit seinen intimen Beziehungen sogar unzufrieden.
„Sexuelles Vergnügen ist ein riesiges Thema für junge Menschen. Themen wie die “pleasure gap” von Frauen werden nicht länger ignoriert. Das neue Bewusstsein auch für die gesundheitliche Funktion von Sex machen das Sexleben nicht unbedingt leichter – aber dafür wird offener darüber gesprochen und das ist eben der Anfang für wirkliche Veränderung“, kommentiert Malessa.

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Die vierte und finale Staffel Sex Education startet am 21. September bei Netflix. Die Umfrage von Civey zum Stimmungsbild zur Aufklärung in Deutschland wurde repräsentativ zwischen dem 24.08. und 06.09.2023 erhoben und steht HIER zum Download zur Verfügung. 
Über F/A/Q – The Better Health Group 
F/A/Q ist eine leidenschaftliche Gesundheitsorganisation, die sich der Jugendgesundheit verschrieben hat. Das Ziel ist es, junge Menschen bei informierten Gesundheitsentscheidungen zu unterstützen. Die Arbeit fokussiert sich auf sexuelle Gesundheit, Krebsprävention und psychisches Wohlbefinden in Europa, Afrika und den USA. 

Über Netflix 
Netflix ist mit mehr als 238 Millionen zahlenden Mitgliedern in über 190 Ländern einer der größten Entertainment-Dienste weltweit und bietet Zugriff auf eine große Auswahl vielfältiger Serien, Filme, Dokumentationen, Reality- und Comedy-Formate sowie Mobile Games in zahlreichen Sprachen. Mitglieder können die Wiedergabe der Inhalte jederzeit und überall unbegrenzt starten, unterbrechen und fortsetzen sowie ihr Abo zu jedem Zeitpunkt ändern.

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